Für Dich Schatz!
Angefangen hat meine tiefe Liebe zur Musik in den späten’60er Jahren. Mein Vater ist -und war immer- ein Kind der Swing-Ära der späten ‘30er Jahre. Also wuchs ich auf mit der Musik von Glenn Miller, Thommy Dorsey, Benni Goodman und Luis Amstrong. Bis heute fange ich an zu zucken wenn Big Band Swing höre. Der Vater eines Freundes öffnete meine Ohren für klassisches von Bach, Händel und Mozart. Wobei ich später feststellte das Mozart nicht wirklich mein Ding ist. Dann kamen die ‘70er mit der bombastischen Glam-Rock-Zeit. Unglaublich skurile Outfits, wahnsinnig vielseitige Arten der Rockmusik. Mein ganzes Herz gehörte damals einer jungen, aufstrebenden Band namens „Queen“. Wenn ich die alten Stücke auf dem Kopfhörer hab’ fliegen mir noch heute die Sicherungen ‘raus! Der Rest ist Geschichte. Außer Queen zählten für mich noch Bands wie The Doors, David Bowie, Genesis (damals noch mit Peter Gabriel),Pink Floyd, ELO, Emerson Lake & Palmer und Barclay James Harvest.
Das Ende der ‘70er traf mich wie ein Blitz! PUNK!!! Raus aus der „Normalität“, rein in in die Subkultur. Das war genau mein Ding! Egal ob Sex Pistols, The Stranglers, The Clash, Buzzcocks, Crass, Exploited, The Damned und und und… YES! Als es in die ‘80er ging, der Punk längst tot war ( kleine Anmerkung: Ich hatte nie dieses NO FUTURE Trauma dem viele Deppen verfielen. Ich lief zwar ‘rum wie ein bunter Straßenköter, hatte aber meine Ziele
) blieb ich noch ca. 15 Jahre der Subkultur verfallen. Die Haare waren schwarz, die Klamotten waren schwarz und aus Leder, die Musik war finster.
Bis heute bin ich musikalisch noch dieser Ära verfallen. Meine Lieblingsbands sind noch immer Joy Division, New Order, Bauhaus, Siouxie and the Banshees, David Bowie (der Mann ist immer aktuell), Devo, Wire, The Cure, The Smiths, Fad Gadget, Phillip Boa (übrigens ’n Bekannter von mir, heißt eigentlich Ull.rich Fig.g.en und falls er das hier liest wird er mich töten ;) gell Bübli), Modern English, The Cramps, Human League, The Invicible Spirit / Invisible Limits ( mein bester Freund und Trauzeuge Thomas Lüdke, mit dem ich auch mal zwischendurch noch heute ein paar Gigs mache, wie letztes Jahr die in Spanien. Zwei alte Männer auf der Bühne und das Volk kreischt.
Ist schon ‘ne geile Sache das…) und natürlich The Sisters of Mercy sowie X mal Deutschland. Wahrscheinlich gibt es jetzt einige Fragezeichen über euren Köpfen.
Da ich aber trotzdem flexibel in Sachen Musik geblieben bin, hat mich Goldie auf die Fährte eines deutschen Ausnahmekünstlers geführt. Laith Al-Deen. Ich hätte nie gedacht, dass sich mein „Musikleben“ nochmals so intensiv erweitert und ich dadurch so viele nette Leute kennenlernen würde.
*grins* Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass ich einmal einem Fanclub angehören würde und mir das auch noch einen Riesenspaß macht. Ich kann jedem einfach nur empfehlen sich anderen Musikrichtungen und Künstlern zu öffnen. Ihr werdet überrascht sein.
der Gollo